Jede Naht sitzt. Auch die zwanzigste.

Automatisiertes Mehrlagenschweißen auf Ihrem Roboter: Lagenaufbau nach Ihrer WPS, Verzugserkennung nach jeder Naht, eingerichtet in der Zeit von drei Handnähten.

Mehrlagennaht an einem T-Stoß, Nahaufnahme
Coming soon
Das Problem

Warum der Roboter allein nicht reicht.

Jede Naht ist ein Einzelfall

Ein Roboter ohne Sensorik ist blind. Bauteiltoleranzen und thermischer Verzug werden nicht ausgeglichen, sie summieren sich auf. Beim Mehrlagenschweißen wächst der Fehler mit jeder Naht, bis die Mehrlagennaht unbrauchbar ist.

Unsere Lösung

Der Laserliniensensor misst die reale Bauteilgeometrie vor jeder Schweißnaht. Der Roboter passt sich so dem realen Bauteil an, anstatt einem festen Programm blind zu folgen.

Manueller und repetitiver Aufwand ist enorm

Die Fachkraft schweißt, teilweise mehrere Stunden, Naht um Naht in Hitze, Rauch und Zwangshaltung. Doch die eigentliche Fachkompetenz liegt zum größten Teil in der Parametereinstellung und der Beurteilung der Schweißnaht. Diese Anteile machen aber nur einen Bruchteil der Zeit aus.

Unsere Lösung

Der Roboter wiederholt den monotonen Zyklus aus Scannen, Planen und Abschweißen selbstständig und ohne Eingriff von außen. Die Fachkraft richtet ein, gibt die Nahtvorbereitung frei und bewertet das Ergebnis.

Ihr Nutzen

Automatisiertes Mehrlagenschweißen rechnet sich für Ihre Fertigung.

Unsere Technologie beherrscht Dickblech-Konstruktionen mit Stumpf- und Kehlnähten in den Schweißnahtgeometrien V, HV, Y und HY, bei denen mehrere Lagen von Hand geschweißt werden. Die Schweißnähte müssen mit dem Roboter zugänglich sein. Je nachdem kann das Bauteil konventionell vor dem Roboter positioniert werden oder alternativ kann ein Schweiß-Cobot zum Bauteil gebracht werden. Stark spiegelnde Bleche und sehr enge Bauräume prüfen wir am konkreten Bauteil.

Kapazität ohne zusätzliche Fachkräfte

Während das System eine Naht aufbaut, ist die Fachkraft für den nächsten Auftrag verfügbar. Aus einer Person an einem Bauteil werden mehrere Prozesse parallel. Die Kapazität folgt der Auftragslage und nicht dem Arbeitsmarkt.

Stückzahl 1 wird wirtschaftlich

Ein Roboter lohnt sich beim Mehrlagenschweißen meist nur, wenn die Vorfertigung so eng toleriert ist, dass nur minimale Abweichungen auftreten. Diese Genauigkeit kostet Geld. Unser System plant jede Naht neu basierend auf den Scandaten und berücksichtigt Abweichungen. Damit wird das erste Bauteil genauso wirtschaftlich gefertigt wie das hundertste.

Gleichbleibende Qualität, Nachweis inklusive

Nahtaufbau und Nahtgeometrie werden an das reale Bauteil angepasst und die Qualität steigt. Die Scandaten, die geplante Bahn und die tatsächlich gefahrenen Parameter können auf Wunsch für jede Naht abgespeichert werden. Diese Dokumentation entsteht ohne Zusatzaufwand.

Nachrüsten statt Sonderanlage

Wenn Sie bereits eine Roboterschweißanlage besitzen, kann Ihr vorhandenes System verwendet werden. Zusätzlich benötigt werden nur der Laserliniensensor und die Software. Kein Hallenumbau, keine lange Projektierung, lediglich eine Inbetriebnahme in wenigen Tagen.

Der Ablauf

Drei Schritte in einer Schleife genügen.

Nach jeder geschweißten Naht wird der Ablauf aus Bauteil erfassen, Bahn berechnen und Bahn abschweißen wiederholt. Ein starr programmierter Roboter fährt dagegen jede Naht nach demselben Programm.

1

Vorgeben

  • Der Schweißer gibt Nahtart, a-Maß und Lagenaufbau wie üblich vor, ohne Robotercode und ohne Teach-in.
  • Wahlweise füllt die Anlage bis zum vorgegebenen a-Maß auf oder lässt jede Naht vom Schweißer prüfen.
  • Schweißparameter kommen aus Ihrer Erfahrung oder von uns.
2

Erfassen

  • Der am Roboter angebrachte Lasersensor erfasst die reale Nahtvorbereitung vor jeder Naht automatisch.
  • Aus den erfassten Daten wird die nächste Schweißbahn berechnet.
  • Toleranzen fließen ein und werden automatisch ausgeglichen.
3

Schweißen

  • Die Naht wird an der geplanten Position geschweißt.
  • 3D-Daten, Schweißquellen-Informationen und Roboterbahndaten jeder Schweißnaht werden dokumentiert.
  • Kompatibel mit den gängigen Marken, nachrüstbar auf bestehende Anlagen, kein Hersteller-Lock-in.

Schleife: nach jeder Naht zurück, bis die Mehrlagennaht fertig ist.

Nächster Schritt

Zeigen Sie uns Ihre Mehrlagennaht.

Ein Musterbauteil, eine Zeichnung oder eine Beschreibung genügt. Wir prüfen individuell, wie sich der Ablauf bei Ihnen umsetzen lässt.